Wipper,  Heinrich (Hrsg.): Essen und Schlafen am Jakobsweg von Trier durch Lothringen  nach Langres. Solingen 2014, 60 S., ISBN 978-3-934159-31-0(Man erhält diese Broschüre bei der  St.-Jakobus-Bruderschaft, Lützowstr. 245,  D-42653 Solingen, durch Einsenden von sechs  100-Cent-Briefmarken.)

 

Aktualisierung des Pilgerführers

Wandern auf dem Jakobsweg von Trier nach Le Puy

Von Heinrich Wipper, M.A.

(Stand: 10. Oktober 2012)

 

Der Jakobsweg von Trier nach Le Puy, dem Ausgangspunkt der „Via Podiensis“, ist Teil des „Kölner Weges“. Dieser Weg hat folgenden Verlauf: Köln, Trier, Metz, Dijon, Cluny, Le Puy, Conques, Moissac, Roncesvalles, Burgos, León, Santiago de Compostela. Im Februar 2012 wurde ein neu markierter Jakobsweg von Perl durch ganz Lothringen bis Langres eingeweiht. Damit ist der über 2500 km lange Pilgerweg vom Kölner Dom durch ganz Frankreich und Nordspanien bis zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela jetzt komplett mit stilisierten Jakobsmuscheln gekennzeichnet.

Vorliegende Ausführungen stellen eine Aktualisierung meines Pilgerführers „Wandern auf dem Jakobsweg von Trier nach Le Puy“(DuMont 2010) dar. Im Folgenden wird dieses Buch kurz „Wanderführer“ genannt. Seine Streckenzählung wurde zur besseren Orientierung beibehalten.

I      Von Trier durch Lothringen nach Langres

Der neue Jakobsweg der lothringischen St.-Jakobus-Gesellschaft (www.st-jacques-lorraine.fr) hält sich zum größten Teil an bereits bestehende Wanderwege, besonders an den ebenfalls neuen weiß-rot markierten Moselwanderweg GR5F. Aus Anlass der Einweihung des neuen Jakobsweges durch Lothringen erschien 2012 das Ringbuch „Vers Saint-Jacques de Compostelle en passant par la Lorraine“ (Guide du Chemin de Schengen à Langres), das zahlreiche Ausschnitte aus der topografischen Karte 1:25.000 enthält. Der in diesem Guide vorgeschlagene Jakobsweg durch Lothringen stimmt nur zum Teil mit dem Weg überein, den Herr Wipper im oben genannten Wanderführer beschrieben hat. Die Unterschiede beruhen auf unterschiedlichen Prinzipien der Wegführung. Wippers Wanderführer hält sich mehr an den historischen Weg, nämlich die römische Agrippa-Straße, auch wenn man dafür einige Kilometer auf Straßen gehen muss. Dagegen scheut der Guide den Asphalt wie der Teufel das Weihwasser, muss aber dafür beträchtliche Umwege in Kauf nehmen. Eine entscheidende Verbesserung gegenüber Wippers Wanderführer bringt der Guide für den Weg von Perl nach Kédange-sur-Canner (bei Wipper Tour 3) und für den Weg von Toul nach Autreville (bei Wipper Tour 9).

Bibliografie

Vers Saint-Jacques de Compostelle en passant par la Lorraine (Guide du Chemin de Schengen à Langres). O. O., Les Amis de Saint-Jacques de Compostelle région Lorraine (www.st-jacques-lorraine.fr), 2012, 72 S., davon 55 Kartenseiten und 7 ganzseitige Stadtpläne, ISBN 978-2-746-64044-3 (im Folgenden immer kurz Guide genannt)

Tour 3: Perl  → Kédange-sur-Canner

Der neue Jakobsweg führt jetzt mit dem GR5F von Sierck-les-Bains über Montenach und Haute-Sierck nach Sainte-Marguerite. Außerdem müssen die Wanderer nun nicht mehr den Umweg über Klang machen, sondern können jetzt auf einem neu angelegten Pfad entlang des Strumbachs nach Kédange-sur-Canner gelangen. Der Weg dieser Strecke ist in den Kartenseiten 1-4 des Guide dargestellt.

Übersicht: Perl – 4 km - Sierck-les-Bains – 5 km – Montenach - 4 km – Haute-Sierck – 5 km - Sainte-Marguerite – 10,5 km - Kédange-sur-Canner (insg. 28.5 km)

Markierung: Vom Kreisverkehr an der B419 unterhalb von Perl, direkt vor der Brücke nach Schengen, bis Kédange: weiß-rot des französischen Fernwanderweges Nr. 5F (GR5F), sporadisch auch mit stilisierten Jakobsmuscheln.

Karte

Tour 4: Kédange-sur-Canner → Metz

Bei Saint-Julien-lès-Metz, ca. 4 km vor Metz, scheinen einige Pilger die Spur des rot-weiß markierten GR5F verloren zu haben. Deshalb sei hier der Weg von diesem Ort bis nach Metz etwas ausführlicher als auf S. 37 im Wanderführer beschrieben:

Bei den ersten Häusern von Saint-Julien-lès-Metz kommen wir zur Rue des Marronniers, der wir rechts ca. 200 m folgen. Beim Hochhaus biegen wir nach links in einen Fuß-/Radweg ein. Hinter einem Spielplatz halten wir uns links, überqueren eine Straße und folgen der Rue des Cèdres. Entgegen dem, was ihr Name verspricht, ist hier die Straße von Robinien gesäumt. Erst bei der nächsten Kreuzung steht links eine einsame Zeder. Hier folgen wir rechts der Rue des Carrières hinunter bis zu einem Kreisverkehr, wo wir uns wiederum rechts an die Rue des Mélèzes halten. Sobald diese Straße nach einer Linkskurve leicht aufwärts verläuft, biegen wir nach rechts in die Rue des Terres Rouges. Auf ihr kommen wir hinunter zur Rue Jean Burger, einer großen Einfallstraße nach Metz. Ihr folgen wir nach links und ihrer ebenso viel befahrenen Fortsetzung, dem Boulevard des Trèves. Bei der nächsten Fußgängerampel überqueren wir – immer den weiß-roten Markierungen des GR5F folgend – diesen Boulevard, unterqueren eine Eisenbahn und überschreiten auf einer Brücke (Pont Sainte-Barbe) die Seille, einen Zufluss der Mosel. Gleich hinter der Brücke biegen wir nach rechts in den schönen Spazierweg Allée de la Tour au Diable entlang dem Ufer der Seille. Jetzt sind wir auf dem Circuit des Remparts, dem Rundweg der Festungsmauern, und sehen vorne auch schon die hier noch gut erhaltene Stadtmauer. Ihre runden Wehrtürme mussten von den Zünften der Stadt unterhalten und im Falle eines Angriffs auch verteidigt werden. Vom mächtigen „Teufelsturm“ (Tour au Diable), wo die Seille in einen Arm der Mosel mündet, folgen wir dem Chemin des Corporations (Weg der Zünfte). Bald unterquert unser GR5F den Pont de Grilles, die erste der Moselbrücken an unserem Weg durch Metz. Hinter der nächsten, blumengeschmückten Brücke, der Pont Saint-Georges, erblicken wir vor uns den mächtigen Turm der evangelischen Kirche und zur Rechten die vorwiegend klassizistischen Bauten auf einer Moselinsel, zu der gleich drei Brücken hinüberführen. Vor der letzten biegt der GR5F vom Ufer ab und führt auf der Rue des Roches weiter. Nach ca. 80 m biegen wir nach links in die Einbahnstraße, während der GR5F hinter der Bücke wieder zum Ufer des Moselarms zurückkehrt. Von der Place de Chambre sehen wir vor uns die gotische Kathedrale Saint-Étienne von Metz und rechts daneben den ehemaligen Bischofspalast, der heute als Markhalle genutzt wird. Man betritt die Kathedrale auf der anderen Seite. Dort, an der Place d’Armes, befindet sich auch das Fremdenverkehrsamt.

 

S. 39, im Abschnitt Übernachtung nachtragen:

Chambres, Mr et Mme Banck, 38 lotissements le Château, F-57920 Hombourg-Budange, Tel. 03 82 83 57 78, nur für Pilger mit Pilgerpass, mindestens 24 Stunden vorher anmelden, eine Kostenbeteiligung von mindestens 5-10 Euro wird erwartet, liegt im Ortsteil Hombourg.

Tour 5: Metz → Gorze

S. 41, im Kasten «Die Etappe in Kürze» neue E-Mail- und Internetadresse des Fremdenverkehrsamtes von Gorze:

Office de Tourisme, 22 Rue de l'Eglise, F-57680 Gorze , Tel. 03 87 52 04 57, ot-gorze@orange.fr, www.ot-gorze.fr, geöffnet Januar-Oktober täglich außer montags 14-17 Uhr, Juni-September bis 18 Uhr

S. 43, im Abschnitt Übernachtung, die Gästezimmer Haumalet in Ancy-sur-Moselle streichen (Frau Thomas ist gestorben.)

S. 43, im Abschnitt Übernachtung, das Hotel Hostellerie du Lion d’Or streichen, dafür folgende Unterkünfte aufnehmen:

Chambres d’hôtes, Carol Hirschland, 73 Rue du Commerce, F-57680 Gorze, Tel. 03 87 61 73 41, h 06 22 93 10 66, carol.hirschland@hotmail.fr,www.larenaissance-chambresdhotes.com, Doppelzimmer ab 68 €

Chalet du CTL (= Vereinsheim des Club Touristique Lorrain de Gorze), an der Straße Richtung Rezonville, 2 Zi. mit je 4 Betten, wird auch an Wanderer vermietet, 10 € je Person, Anmeldung: Marie-José Giacomazzi, 5 Rue de l’Abbaye, Tel. 03 87 52 81 50

Chambres d’hôtes Les Châtaigniers, Elisabeth Bitton, 49 Rue Foch, F-57680 Novéant-sur-Moselle, Tel. 03 87 69 93 41, elisa.bitton@orange.fr, an der D8, ein Zimmer und eine Suite in einem ehemaligen Winzerhaus, Ü/F für 1 Pers. 50 €, 2 Pers. 60 €, 3 Pers. 70 €, 4 Pers. 80 €

Tour 6 : Von Gorze  → Pont-à-Mousson

Die Gästezimmer der Fam. Albert in Montauville (westlich von Pont-à-Mousson) am Jakobsweg gibt es nicht mehr.

Tour 7: Von Pont-à-Mousson → Liverdun

S. 49, unten:

In diesem Teil des Höhenprofils muss es „4/ Saizerais“ statt „5/ Norroy-lès-Pont-à-Mousson“ und „5/ Liverdun“ statt „6/ Pont-à-Mousson“ heißen.

S. 50, im Abschnitt Übernachtung, nachtragen:

Gîte Aux Bergiste, Brigitte et Béatrice Nervi, 2 Rue de l'Hôpital, F-54460 Liverdun, Tel. 03 83 24 08 99, gite.aux-bergiste@liverdun.com,
8 Personen; auch der neue Besitzer des Campingplatzes von Liverdun möchte Schlafplätze für Jakobspilger einrichten, hier die Anschrift: Camping Les Boucles de la Moselle, 7 Avenue Eugène Lerebourg, F-54460 Liverdun, Tel. 03 83 24 43 78, thierry.lbm@free.fr, mit Restaurant und kleinem Lebensmittelladen.

Die im Schaukasten des Fremdenverkehrsamtes von Liverdun angegebene Übernachtungsmöglichkeit im Château de la Flye (an der Straße nach Aingeray) konnte im Sommer 2012 nicht verifiziert werden.

Tour 8: Liverdun → Toul

S. 51, im Kasten „Die Etappe in Kürze“ vermerken:

Es ist angenehmer, von Villey-Saint-Étienne ab den Uferwegen entlang des Moselkanals nach Toul zu wandern. Diese Wege sind erst seit ein paar Jahren offiziell freigegeben. Der markierte Jakobsweg zieht noch mit dem GR5F durch das Industriegebiet im Norden Touls in die Stadtmitte.

 

S. 55, im Abschnitt Übernachtung vor Toul nachtragen:

Villey-Saint-Étienne (F-54200):  Chambres d’hôtes, Roland Trevis, 1 Pont de Fresnes, F-54200, Tel. 03 83 62 92 26 und 06 86 90 07 50, roland.trevis@orange.fr, www.lafontainedefresnes.fr, 3 Zimmer mit je einem grand lit (160 x 200 cm), 1 Pers. 50-65 €, 2 Pers. 55-70 €, 3 Pers. 90 €, am Ufer der Mosel gegenüber von Aingeray, Gartenrestaurant nebenan, ca. 300 m vom Jakobsweg, Hinweg: Wenn man von der Höhe hinter Toul heruntergestiegen ist, folgt man nicht rechts dem Jakobsweg über den Zufluss der Mosel, sondern links dem Weg zur Mosel.

 

S. 55, im Abschnitt Übernachtung bei Toul einfügen:

Hôtel Le Central, 27 Place des 3 Évéchés, F-54200 Toul, Tel. 03 83 43 02 35, maral0592@orange.fr, Doppelzimmer ab 36 €

Tour 9: Toul → Autreville

S. 56-58:

Die lothringische Jakobusgesellschaft hat einen neuen Weg von Toul bis zur begehbaren Römerstraße bei Bagneux angelegt. Dieser Weg führt weitgehend teerfrei durch Wälder, Wiesen und Äcker über Pierre-la-Treiche und Bicqueley, während Wippers Wanderführer weitgehend der „Wein- und Mirabellenstraße“ (D11) am Fuß der „Côtes de Toul“ folgt. Dieser Weg hat jetzt nur noch den Status einer Variante für Radfahrer und Weinliebhaber. Die Neustrecke ist am Schluss des Guide auf den Seiten 24V-27V kartiert.

Übersicht: Toul – 6,5 km – Pierre-la-Treiche – 2 km – Bicqueley – 2,5 km – Moutron – 6 km – Allain – 9 km – Autreville (insg. 28 km)

Markierung: von Toul bis kurz vor Pierre-la-Treiche: weiß-rot des GR5F, dann Jakobsmuscheln (Variante), Abzweig nach Autreville nicht markiert

 Karte

 

Tour 11: Neufchâteau  → Graffigny-Chemin

S. 65, im Abschnitt Übernachtung hinzufügen:

Chambres d'hôtes Les Alouettes, Michel et Anne-Marie-Latour, 6 Rue de l’Église, F-52150 Brainville-sur-Meuse, Tel. 03 25 01 15 10 oder 06 09 76 03 47, alouettes6@neuf.fr,www.alouettes6.fr, € 40 für Übernachtung und Frühstück je Person, 20% Ermäßigung für Pilger mit Pilgerpass, Abendessen € 12

 

II       Burgund

Von Langres durch Burgund nach Cluny (Touren 14-24)

Tour 16: Grancey-le-Château →  Is-sur-Tille

Übersicht: Grancey-le-Château – 4 km – Cussey-les-Forges – 4,5 km - Les Forges – 3,5 km Marey-sur-Tille – 6 km – Villey-sur-Tille – 7 km - Is-sur-Tille (insg. 25 km)

 

Wegbeschreibung

Von der Ortsmitte von Grancey-le-Château gehen wir wieder zu der Stelle zurück, wo sich der Jakobsweg vom GR7 getrennt hat (bei den ersten Häusern des Unterdorfes). Am Herrenhaus Clos Latour folgen wir ca. 10 m der Rue du Meunier in Richtung Ferme de Jeu und steigen dann links auf einem Weg (Voie aux Chèvres) den Berg hinauf. Bei der nächsten Wegegabelung halten wir uns rechts und gelangen zu einem Aussichtspunkt mit einer schon ziemlich verwitterten Panoramatafel. Hier genießt man einen schönen Blick auf Grancey-le-Château. Mit Hilfe der Tafel lässt sich auch die romanische Kirche Saint-Germain tief unten im Tal entdecken. Früher führte der Jakobsweg an ihr und der kilometerlangen Mauer des Schlossparks vorbei. Nach einigen Gehminuten hinter dem Aussichtspunkt überqueren wir den geteerten Weg zu einem nahen Bauernhof (Ferme de Jeu). Dann führt der Jakobsweg durch einen Forst, in dem ein paar Äcker wie Inseln in einem Wald liegen. Schließlich geht es hinunter nach Cussey-les-Forges, das im Tal eines Quellbaches der Tille liegt.

Der nun geteerte Weg biegt nach links über eine Brücke (Picknickplatz) in den Ort ab, während unser Jakobsweg rechts auf einem Schotterweg weiterführt. Vorbei an einer ehemaligen Mühle gelangen wir zur D959 im Tal der Tille, der wir links folgen. Nach ca. 200 m biegen wir nach rechts auf die schmale Zufahrtsstraße nach Les Forges, durchqueren den Ort auf der D 19 und überschreiten ein erstes Mal die Tille. Zur Linken eines großen Hauses folgen wir dem Forstweg entlang des Flusses. Bei einem Steinkreuz (1793) geht es hinunter nach Marey-sur-Tille. Unten halten wir uns bei der ersten T-Kreuzung links. Bei der zweiten biegt der Jakobsweg links ab, um den Ort auf der Rue Neuve zu umrunden.

Man kann aber genau so gut auf der Grand Rue geradeaus mitten durch den Ort, vorbei an einem hinter einer Mauer versteckten Château (16./17. Jh.), bis zur gotischen Kirche Saint-Loup gehen. Hier biegt man dann nach links in die D120 und trifft gleich wieder auf den markierten Jakobsweg. Mit dieser Straße überqueren wir eine Eisenbahntrasse, über die schon lange kein Zug mehr gefahren ist, und gelangen, vorbei an einem schönen Waschhaus (lavoir, 19. Jh.), zur Brücke über die Tille.

Nach Überschreitung der Tille folgen wir zuerst rechts dem Sträßchen entlang des Flusses, dann links einem kurzen Pfad, zuletzt rechts einem Forstweg im Tal der Tille. Nach ca. 4 km gelangen wir zu einer Straße (D120). Hier treffen wir auf einen anderen Jakobsweg, der von Crécy-sur-Tille kommend nach Vézelay führt. Wir folgen der Straße rechts über die Tille hinweg zum nahen Villey-sur-Tille. Vorbei am ehemaligen Bahnhof kommen wir zur Mairie, wo der Jakobsweg nach links in die Rue des Fontaines einbiegt. Zuvor sollte man einen Blick in den kleinen Park des Rathauses und auf die benachbarte Kirche werfen. Nach ca. 100 m trennt sich der Pilgerweg nach Vézelay von unserem Jakobsweg. Weiter auf der Rue des Fontaines kommen wir gleich an zwei Waschhäusern (lavoirs) vorbei.

Sobald die Straße ansteigt, biegen wir nach links auf einen Schotterweg ab und gehen geradeaus wieder in die Felder. Wo der Schotterweg eine Linkskurve macht, gehen wir geradeaus auf einem Grasweg weiter. An seinem Ende nehmen wir rechts den Weg zur nahen D959, der wir links einige Meter folgen. Dann biegen wir nach rechts auf einen Wirtschaftsweg, der bald am Rande eines Waldes entlang, zuletzt aber steil auf einen bewaldeten Hügel führt.

Oben gehen wir auf der Wanderwegekreuzung geradeaus weiter. Jetzt sind ehemalige Steinbrüche zu sehen. Bei der nächsten Wegegabelung halten wir uns rechts und kommen gleich auf einen Forstweg, dem wir links hinunter folgen. Bald geht der Forstweg in die geteerte Rue des Carrières (Straße der Steinbrüche) über. Sie mündet in die Rue F. Rude, auf der wir weiter stadteinwärts gehen. Hinter der Brücke über den Bach Ignon biegt der Jakobsweg nach rechts in die Rue J. Cavin entlang des Ufers, während die Rue Pasteur geradewegs zur Place de la République in der Stadtmitte von Is-sur-Tille führt. Am Ende der Uferstraße biegt der Jakobsweg links in die viel befahrene Rue des Capucins und erreicht bei einem Kanal den Campingplatz am Rande der Stadt.

Das Fremdenverkehrsamt befindet sich in der ehemaligen Markthalle an der Place de la République. Nicht weit davon entfernt ist die Kirche Saint-Léger. Vom genannten Platz führt die Sackgasse Impasse du Battoir zum Hotel Le San Remo direkt am Ufer des Ignon.

 

Karte: In angehängter Karte sind die Neustrecken grün eingezeichnet. Karte

 

 Tour 17: Is-sur-Tille → Messigny-et-Ventoux

Übersicht: Is-sur-Tille – 5 km - Chaignay – 6 km – Épagny – 5 km - Savigny-le-Sec – 4 km - Messigny-et-Vantoux (insg. 20 km)

 

Wegbeschreibung

Von der Place de la République von Is-sur-Tille  gehen wir in westlicher Richtung in die Rue Gambetta. Diese Anwohnerstraße verläuft entlang eines Kanals, des Bief des Courtines, mit blumengeschmückten Steinbrückchen. Auch ein Lavoir (Waschhaus) ist zu entdecken. Bei einer Mehrzweckhalle, wo früher ein Augustinerkloster stand, stoßen wir auf die Rue des Capucins. Auch der Name des gegenüberliegenden Campingplatzes erinnert an diese Mönche. Wir folgen links der Rue des Capucins und sind wieder auf dem markierten Jakobsweg. Auf einer zweibogigen Brücke (Pont du Bief des Courtines) überschreiten wir den Kanal und biegen hinter dem Kreisverkehr nach rechts in die erste Straße. Es ist eine Einbahnstraße, deren Namen Rue Cathérine Grandcompain wir erst später erfahren. Auf der leicht ansteigenden Rue des Pins gelangen wir zu einem Kiefernwald, in dem sich eine touristische Eisenbahn befindet. Dahinter führt unser Weg als Schotterweg weiter, den wir aber schon nach einigen Schritten links auf einem Feldweg verlassen. Dieser wird leider in weiterem Verlauf fast unkenntlich. Zur Rechten befindet sich jetzt eine ausgedehnte Motor-Cross-Anlage, die tiefe Wunden in die Landschaft geschlagen hat. Zur Linken eines grauen Wirtschaftsgebäudes gehen wir entlang eines Zaunes zu einer Straße. Dieser folgen wir rechts auf einige Meter und nehmen dann links die Zufahrtsstraße zu dem großen Gehöft Ferme des Rentes du Seuil. Der weitere Weg führt durch ausgedehnte Getreidefelder zu einem Wasserreservoire auf einer Anhöhe. Von hier lässt sich das nächste Zwischenziel, Chaignay, schon erblicken. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einem schönen Steinkreuz vorbei. Bei den ersten Häusern biegen wir nach links in die Route de Villecomte (= D6C), die direkt in die Mitte von Chaignay führt.

Vor der erfreulicherweise geöffneten Kirche folgen wir rechts der Rue du Chêne. Hinter einem Eisenkreuz und einer mächtigen Linde biegen wir von der Straße nach links auf einen Wirtschaftsweg, der vorbei an einem weiteren Steinkreuz zu einem Sträßchen führt. Diesem folgen wir rechts, um nach ca. 200 m links wieder einen Wirtschaftsweg zu nehmen. Westlich des Dorfes Épagny überqueren wir bei einem Kreuz ein Sträßchen und gleich dahinter bei einem kleinen Picknickplatz mit zwei Steinbänken ein weiteres Sträßchen. Auch hier befindet sich versteckt in einer Hecke ein Wegekreuz. Nach einem Linksbogen führt unser Weg zur D903, der wir rechts auf ca. 250 m folgen. Dann biegen wir nach rechts in den Weg nach Le Meix des Puits, einer Vorortsiedlung von Savigny-le-Sec. Auf dem Chemin d’Épagny gelangen wir zur Rue de la Mare. Diese führt nach links hinunter zum Ortszentrum. Der markierte Jakobsweg folgt ihr aber rechts ca. 50 m, vorbei an einem Steinkreuz, und dann links dem Chemin des Crailles. Diese Straße geht bald in einen Schotterweg über, der in Sichtweite der D107A (= Route de Savigny) nach Messigny-et-Vantoux führt. Auf der Rue des Écoles gelangen wir zur Kirche von Messigny. Am Kirchplatz befinden sich auch die Mairie, das Lebensmittelgeschäft und die Bushaltestelle.

 

Karte: In angehängter Karte ist der Verlauf der neuen Strecke grün eingezeichnet. Karte

 

Tour 18: Messigny-et-Ventoux → Dijon

Übersicht: Messigny – 7 km – Ahuy – 3 km – Fontaine-lès-Dijon - 3 km - Talant – 4,5 km – Dijon (insg. 17,5 km)

Beschreibung der Neustrecke über Ahuy: Vom Platz im Süden der Kirche von Messigny folgen wir der Rue Bochot, dann links der Rue du Moulin, vorbei am Waschhaus, bis zur D104H (= Rue de la Corvée du Pont). Auf dieser Straße überschreiten wir rechts den Suzon. Vor Vantoux biegen wir nach rechts auf eine Anwohnerstraße und steigen dann auf einem Weg, der zum Teil auf nacktem Fels verläuft, in den Wald von Vantoux (Bois du Vantoux) hinauf. Oben folgen wir ca. 2 km geradeaus einem schönen Forstweg. Wenn der Wald sich lichtet, heißt es aufpassen. Ca. 250 m nach einem Wanderwegweiser biegen wir nach links auf den Chemin des Vaches (Kuhweg). Jetzt geht es mit Unterbrechungen kontinuierlich wieder hinunter. Der Kuhweg wird zum geteerten Chemin de Bellevue. Unten folgen wir links der Straße in die Ortsmitte von Ahuy. Unterhalb der Kirche biegen wir von der Hauptstraße Grand’ Rue nach rechts in die schmale Ruelle au Beau. Allmählich nähern wir uns der neuen Autobahn, die Dijon im Norden umrundet. Die Rue de Fontaine führt auf einer neuen Brücke über die hier stark eingetiefte Autobahn nach Fontaine-lès-Dijon.

 

Karte: In angehängter Karte (noch ohne die Autobahn im Norden Dijons) ist die Neustrecke über Ahuy grün eingezeichnet. Karte

 

Tour 22: Chagny → Moroges

S. 115, im Abschnitt Übernachtung hinter Saint-Désert nachtragen:

Chambres d’hôtes du Meix Cadot (3 Ähren), Mr et Mme Boissard, 1 Hameau du Château, F-71150 Rully, Tel. 06 80 32 41 54 oder 03 85 91 20 89, contact@meix-cadot.fr, www.meix-cadot.fr, Zimmer mit französischem Ehebett 70 € für 2 Pers., Zimmer mit französischem Ehebett und 4 weiteren Einzelbetten, 70 € für 2 Pers., 15 € für jede weitere Pers., am Château am Ortsausgang, direkt am Jakobsweg, eher ein Quartier für Urlaubsgäste der beliebten Weingegend.

23: Moroges → Saint-Gengoux-le-National

S. 119, im Abschnitt Übernachtung nachtragen:

Chambres d’hôtes Les Lierres, Mme Claude Moreau, Rue des Chapeliers, F-71460 Saint-Gengoux-le-National, Tél. 06 09 51 00 11, moreauclaude@yahoo.fr, www.les-lierres.fr, 42 € für eine, 55 € für zwei, 70 € für drei Personen, Kochnische mit Kühlschrank, in der Nähe der Kirche

III     Im Zentralmassiv

Tour 27: Propières → Le Cergne

S. 133, im Abschnitt Übernachtung nachtragen:

Accueil Jacquaire (Pilgerherberge), Philippe et Martine Danière, Le Poizat, F-42460 Le Cergne, Tel. 04 74 89 90 51, philippe.daniere@neuf.fr, 2 Zi., mit Abendessen nach Voranmeldung, erwartete Kostenbeteiligung : 25-30 €

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